Anzeigenrang - Anzeigenpositionierung

Die genaue Position einer Keyword-bezogenen Anzeige ist abhängig von deren Anzeigenrang. Dieser ergibt sich aus der Multiplikation des maximalen CPC (Preis-pro-Klick) der Anzeigengruppe mit dem Qualitätsfaktor des dazu gehörenden Keywords.
Das bedeutet: CPC x Qualitätsfaktor des Keywords ergibt den Anzeigenrang. Die Anzeigen mit dem höchsten Anzeigenrang erscheinen grundsätzlich an erster Stelle bei Suchanfragen. Die weiteren Anzeigen werden entsprechend ihrem Rang absteigend angeordnet.

Anzeigenrang oder Anzeigenpositionierung in Spitzenpositionen

Anzeigen, die oberhalb der Google Suchergebnisse erscheinen sollen, müssen über einen bestimmten Qualitätswert liegen. Erst dann kommen sie für diese Spitzenpositionen in Betracht. Hintergrund dieser Regelung ist, dass Google AdWords sicherstellen möchte, dass auf den Spitzenpositionen nur qualitativ hochwertige Anzeigen erscheinen. Bei diesen Anzeigen gilt jedoch der tatsächliche Cost-per-Click bei der Festlegung der Anzeigenpositionierung.

Anzeigenrang - Anzeigenpositionierung verbessern

Um seinen Anzeigenrang zu verbessern, stehen dem Google AdWords Nutzer verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Grundvoraussetzungen für eine bessere Anzeigenpositionierung sind relevante Keywords, qualitative Anzeigentexte und ein möglichst hoher CTR-Wert. Positiv wirkt sich auf die Anzeigenposition auch ein hohes CPC-Gebot aus. Kennzeichnend für Google AdWords ist, dass hier grundsätzlich zielgerichtete, relevante Anzeigen bevorzugt werden, was dazu führt, dass ein Ausschluss von den ersten Anzeigenpositionen nicht möglich wird. Dies ist auch der grundlegende Unterschied zu anderen preisbasierten Anzeigenrangsystemen. Dank des integrierten Kostenoptimierungs-Tools können Nutzer auch sicher sein, dass sie immer den geringstmöglichen Preis für die Anzeigenposition bei einer bestimmten Suchanfrage zahlen. Um dies zu realisieren, überprüft die AdWords-Kostenoptimierung regelmäßig alle Anzeigen der Mitbewerber und senkt im Bedarfsfall vollautomatisch den tatsächlich bezahlten Cost-per-Click.

Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Anzeigenpositionierung bietet auch der Traffic Estimator, der die Auswirkungen von Änderungen des CPC-Gebots testet.