Qualitätsfaktor

Der sogenannte Qualitätsfaktor, der von Google ermittelt wird, setzt sich aus verschiedenen Werten zusammen. Dazu gehören neben der Klickrate, besser auch als Click-through-Rate oder CTR bekannt, eines Keywords sowie der Anzeige auch die Relevanz des jeweiligen Anzeigentextes sowie die historische Leistung des Keywords.

Daneben berücksichtigt Google bei der Bestimmung des Qualitätsfaktors auch die Qualität der Zielseite, auf die User bei Klick auf die AdWords-Anzeige weitergeleitet werden.

Der Qualitätsfaktor ist ein wichtiges Einordnungs-Kriterium bei Google AdWords: Zusammen mit dem maximalen CPC-Gebot, das der AdWords-Kunde selbst festlegt, ergibt sich aus dem Qualitätsfaktor die genaue Positionierung der Google AdWords-Anzeige. Qualitätsfaktor und maximales CPC-Gebot werden dazu mit den Mitbewerbern verglichen.

Wie berechnet sich der Qualitätsfaktor?

Der Qualitätsfaktor wird aus den bereits aufgeführten Werten bestimmt. Zu beachten gilt hierbei, dass Qualitätsfaktoren nicht nur für jede Anzeige oder Anzeigengruppe ermittelt werden, sondern auch separat für jedes einzelne Keyword. Google unterscheidet bei der Festlegung zwischen den Qualitätsfaktoren 1 bis 10. Eine Einordnung in den Qualitätsfaktor 1 bis 4 hat eine schlechte Relevanz zur Folge. Für die Qualitätsfaktoren 8 bis 10 sichert Google dagegen eine gute Relevanz zu.

Wie bereits ausgeführt spielt der Qualitätsfaktor eine wichtige Rolle bei der Positionierung einer AdWords-Anzeige, also ob sie bei Google-Suchen auf den vordersten Plätzen angezeigt wird oder eher erst zum Ende hin. Deshalb sollten AdWords-Kunden sich über die große Bedeutung des Qualitätsfaktors bewusst sein und diesen möglichst optimieren.

Verbesserung des Qualitätsfaktors

Eine Verbesserung des Qualitätsfaktors kann durch die Optimierung der Klickrate, Zielseite oder Keywords erreicht werden. Ziel für AdWords-Kunden sollte mindestens ein mittlerer Qualitätsfaktor sein, um die Werbekampagnen möglichst effektiv zu gestalten.